Neue Baustellen in Duisburg bringen Sperrungen
Veröffentlicht: Montag, 06.07.2026 10:57
Ab Montag, 13. Juli 2026, starten in Duisburg vier neue Sperrungen in Laar, Alt-Homberg, Friemersheim und Hochemmerich. Wo es besonders eng wird.
Ab Montag, 13. Juli 2026, müssen sich Autofahrer in Duisburg auf vier weitere Baustellen einstellen. Betroffen sind Laar, Alt-Homberg, Friemersheim und Hochemmerich. Die Eingriffe reichen von einer Teilsperrung mit nur einer betroffenen Fahrspur bis zu Vollsperrungen an Kreuzungen und in Wohnstraßen.
Hochemmerich: Vollsperrung an Kreuzung mit Folgen im Umfeld
Die wohl spürbarsten Auswirkungen dürfte es in Duisburg-Hochemmerich geben. Auf der Günterstraße wird der Bereich der Hausnummern 4 bis 16 inklusive der Kreuzung Günterstraße / Hochemmericher Straße vollständig gesperrt. Gerade weil auch der Kreuzungsbereich betroffen ist, kann sich der Verkehr im Umfeld stärker verlagern. Die Stadt hebt deshalb für die Dauer der Arbeiten die Einbahnstraßenregelung auf der Hochemmericher Straße zwischen Duisburger Straße / Krefelder Straße und Hochemmericher Straße / Günterstraße auf. Zusätzlich werden auf der Gerhardstraße an mehreren Einmündungen Haltverbote eingerichtet, damit Rettungskräfte im Einsatzfall durchkommen. Die Arbeiten der Wirtschaftsbetriebe sollen bis Ende Juli 2026 dauern, Fußgänger kommen weiter durch, Einsatzfahrzeuge jederzeit.
Friemersheim: Reichsstraße in mehreren Bauabschnitten betroffen
Ebenfalls deutlich spürbar dürfte die Baustelle in Duisburg-Friemersheim werden. Auf der Reichsstraße arbeiten die Netze Duisburg ab dem 13. Juli 2026 in mehreren Bauabschnitten zwischen der Schützenstraße und der Hausnummer 64. Im ersten Abschnitt wird die Kreuzung Reichsstraße / Schützenstraße komplett gesperrt, später ist der Bereich teilweise wieder befahrbar, bevor im dritten Schritt die Fahrbahn gequert wird. Dann wird eine Verbindungsstraße zur Sackgasse, bleibt aber über die Schützenstraße erreichbar. Im vierten Abschnitt kann der Verkehr trotz Engstelle in beide Richtungen fließen, zusätzlich gilt im Bereich der Hausnummern 62 bis 66 ein Halteverbot. Weil die Maßnahme bis Anfang September 2026 dauern soll und mehrere Verkehrsphasen umfasst, müssen Anwohner und Autofahrer hier mit länger anhaltenden Änderungen rechnen.
Laar: Thomasstraße voll gesperrt, mehrere Zufahrten dicht
In Duisburg-Laar wird die Thomasstraße zwischen Jahnstraße und Bessemerstraße vollständig gesperrt. Nach Angaben der Stadt ist auch eine Zufahrt über Jahnstraße, Bessemerstraße, Wattstraße und Schillstraße nicht möglich. Eine ausgeschilderte Umleitung gibt es nicht, deshalb dürfte die Sperrung vor allem für Anwohner und den Verkehr im direkten Umfeld lästig werden. Anders als bei einer großen Hauptverkehrsstraße spricht die Lage aber eher für eine kleinräumige Belastung im Stadtteil. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann den Bereich weiterhin passieren. Die Straßenbauarbeiten der Wirtschaftsbetriebe sollen voraussichtlich Anfang August 2026 abgeschlossen sein.
Alt-Homberg: Rechte Fahrspur auf der Rheindeichstraße gesperrt
Vergleichsweise am wenigsten einschneidend wirkt die neue Baustelle in Duisburg-Alt-Homberg. Auf der Rheindeichstraße wird zwischen Ruhrorter Straße und Lauerstraße die rechte Fahrspur gesperrt. Grund sind Leitungsarbeiten der Netze Duisburg. Es handelt sich also nicht um eine Vollsperrung, sondern um eine Teilsperrung auf einem begrenzten Abschnitt. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich auf der gegenüberliegenden Straßenseite passieren. Die Arbeiten sollen nach aktuellem Stand bis Mitte August 2026 dauern.
Was Autofahrer in Duisburg jetzt wissen sollten
Alle vier Maßnahmen beginnen am Montag, 13. Juli 2026. Besonders aufmerksam sollten Verkehrsteilnehmer in Hochemmerich und Friemersheim sein, weil dort Kreuzungen, Verkehrsführung und Erreichbarkeit stärker beeinflusst werden als bei den anderen beiden Baustellen. In Laar fällt vor allem ins Gewicht, dass keine Umleitung ausgeschildert wird und mehrere Zufahrten wegfallen. In Alt-Homberg bleibt die Einschränkung dagegen auf eine Fahrspur begrenzt. Wer regelmäßig in den betroffenen Stadtteilen unterwegs ist, sollte in den kommenden Wochen etwas mehr Zeit einplanen.