Duisburger Sternenschule bleibt

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Duisburger Sternenschule bleibt

In Duisburg-Hüttenheim gibt es im Streit um die Sternenschule eine Einigung. Was sich für Eltern jetzt ändern soll.

© Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Im Streit um die Sternenschule in Duisburg-Hüttenheim haben sich die Bezirksregierung Düsseldorf und der Schulträger im Eilverfahren auf eine gemeinsame Lösung verständigt. Damit wird der Bescheid "zur Rücknahme der Ersatzschulgenehmigung" vom 26. Mai 2026 wieder aufgehoben. Zuvor hatte die Bezirksregierung der Schule vorgeworfen, mit ihrem bisherigen Finanzierungskonzept gegen das sogenannte Sonderungsverbot zu verstoßen. Gemeint ist damit, dass der Zugang zu einer Ersatzschule nicht von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängen darf. Genau diese Frage stand im Mittelpunkt des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. Jetzt soll ein neues Konzept die rechtlichen Vorgaben erfüllen.

Neue Regeln für Eltern an der Sternenschule in Duisburg

Nach Angaben der Bezirksregierung wurde das Finanzierungskonzept der Schule grundlegend überarbeitet. Künftig soll noch deutlicher gemacht werden, dass Elternbeiträge freiwillig sind. Außerdem gibt es eine Übersicht, die sich am Familieneinkommen orientiert und auch niedrige Einkommen berücksichtigt. Eltern sollen ihre Beiträge jederzeit ohne Begründung senken oder ganz einstellen können, ohne dass ihr Kind dadurch Nachteile beim Schulplatz bekommt. Auch das Aufnahmeverfahren der Schule wurde neu strukturiert. Die praktische Umsetzung der neuen Regeln wollen Schule und Bezirksregierung gemeinsam auswerten. Diese Änderungen sollen sicherstellen, dass die Schule rechtssicher arbeiten kann.

Gericht sieht neue Struktur als geeigneten Schritt

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat erklärt, dass die neue Struktur nach vorläufiger Einschätzung geeignet sei, einen möglichen Verstoß gegen das Sonderungsverbot zu beheben. Die Bezirksregierung hatte seit 2024 Änderungen eingefordert, weil sie das bisherige Modell kritisch sah. Ende Mai 2026 war deshalb die Rücknahme der Genehmigung angekündigt worden. Damals hieß es noch, die Schule solle zum 31. Juli 2026 schließen und Eltern müssten sich vorsorglich um andere Schulplätze kümmern. Mit der jetzt erzielten Einigung ist dieser Schritt zunächst vom Tisch.