Klimawandel bedroht Duisburg: Stadt landet auf einem der letzten Plätze im Risiko-Ranking

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Klimawandel bedroht Duisburg: Stadt landet auf einem der letzten Plätze im Risiko-Ranking

Duisburg ist besonders stark vom Klimawandel bedroht. Das zeigt eine Studie von IW Consult, Wirtschaftswoche und ImmoScout24. Unsere Stadt landet auf einem der hinteren Plätze im Ranking deutscher Großstädte. Was die größten Gefahren für Duisburg sind.

© Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Duisburg gehört zu den deutschen Städten, die besonders stark vom Klimawandel bedroht sind. Das zeigt der neue Indikator "Klimarisiko 2050" im aktuellen Städteranking von Wirtschaftswoche und ImmoScout24. Die Ruhrgebietsstadt landet auf Platz 64 von 71 untersuchten Großstädten und ist vor allem durch Sturm und Starkregen gefährdet. Erstmals wurden 71 deutsche kreisfreie Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern auf ihre Anfälligkeit gegenüber zehn verschiedenen Klimagefahren untersucht. Das Ergebnis: Die Unterschiede sind erheblich.

© Großstadtvergleich 2025 aller 71 kreisfreien Städte von IW Consult im Auftrag von ImmoScout 24 und WirtschaftsWoche
© Großstadtvergleich 2025 aller 71 kreisfreien Städte von IW Consult im Auftrag von ImmoScout 24 und WirtschaftsWoche

Nordrhein-westfälische Städte teilweise besser geschützt

Am widerstandsfähigsten zeigt sich Remscheid auf Rang 1, gefolgt von Bielefeld (Rang 2) sowie Salzgitter und Solingen (beide Rang 3). Ihre geografische Lage im Binnenland schützt sie vor Sturmfluten und Überschwemmungen. Auch Hitzewellen sind hier weniger wahrscheinlich.

Unter den Top 10 der am wenigsten gefährdeten Städte finden sich ausschließlich nordrhein-westfälische Städte: Aachen (Rang 5), Dortmund (Rang 6), Bottrop (Rang 7), Bochum (Rang 8), Münster (Rang 9) und Wuppertal (Rang 10).

Bremerhaven auf letztem Platz

Bremerhaven trägt das höchste Klimarisiko (Rang 71). Die Küstenlage macht die Stadt besonders anfällig für Sturm, Starkregen und Sturmflut. Stürme können Stromleitungen beschädigen, umstürzende Bäume den Bahnverkehr lahmlegen, Starkregen die Kanalisation überlasten.

Auf den hinteren Plätzen folgen Mannheim (Rang 70) und Ludwigshafen (Rang 69). Die Rhein-Städte sind sowohl durch Hochwasser als auch durch zunehmende Wasserknappheit bedroht. Der Oberrheingraben zählt aufgrund geringer Niederschläge und vergleichsweise warmer Temperaturen zu den Regionen mit steigendem Wassermangel-Risiko.

Frankfurt am Main landet als einzige Metropole unter den zehn gefährdetsten Städten (Rang 62) – hauptsächlich wegen der Gefahren durch Überschwemmung, Dürre und Wasserknappheit.