Duisburg verzichtet auf Feuerwerksverbotszonen zu Silvester

Radio Duisburg

Duisburg verzichtet auf Feuerwerksverbotszonen zu Silvester

Die Stadt Duisburg plant auch für den kommenden Jahreswechsel keine stadtweiten oder stadtteilbezogenen Feuerwerksverbote.

© Radio Duisburg

In Duisburg wird es an Silvester keine Böllerverbotszonen geben. Laut Stadt sind für den Jahreswechsel keine stadtweiten oder stadtteilbezogenen Feuerwerksverbote geplant. Lediglich rund um den Zoo bleibt das Böllern zum Schutz der Tiere untersagt.

Keine lokalen Verbotszonen geplant

Die Stadtverwaltung sieht von der Einrichtung spezieller Feuerwerkverbotszonen an bestimmten Plätzen oder Örtlichkeiten ab. Die Begründung: Solche Maßnahmen würden nicht zum gewünschten Erfolg führen. In den vergangenen Jahren verteilten sich Angriffe mit Feuerwerkskörpern auf Passanten, Rettungskräfte und Polizisten über das gesamte Stadtgebiet. Einzelne lokale Verbote würden das Problem nicht lösen, sondern lediglich verlagern, so die Einschätzung der Behörden.

Personal soll flexibel einsetzbar bleiben

Ein weiterer Grund gegen Verbotszonen: Die Überwachung würde erhebliche Personalressourcen binden. Diese Einsatzkräfte stünden dann nicht mehr für flexible Einsätze im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Die Stadt geht davon aus, dass sich problematische Vorfälle bei lokalen Verboten einfach in andere Bereiche verlagern würden.

Schutzzone für Zoo-Tiere bleibt bestehen

Eine Ausnahme gibt es: Rund um den Duisburger Zoo gilt ein dauerhaftes Böllerverbot. Diese Regelung soll den Tieren einen ruhigeren Jahreswechsel ermöglichen und bestand bereits im vergangenen Jahr. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ist in einem Radius von mindestens 100 Metern zur Zoogrenze verboten – besonders im Bereich des Kaiserbergs. Das Verbot gilt in der Zeit um Mitternacht und an Neujahr. Die allgemeinen Regelungen für Böllerverbotszonen nach der Sprengstoffverordnung, wie sie in allen deutschen Städten gelten, bleiben davon unberührt.